Business Central 2026 Release Wave 2: Der Aktionsplan, der im Mittelstand wirklich funktioniert

Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Rauschen ausblenden und sich bei der Business Central 2026 Release Wave 2 auf die Updates konzentrieren, die Ihr Geschäft wirklich voranbringen

Auf den Punkt – Darum geht’s:

  • Kernbotschaft: Wer nur auf Feature-Listen der Konkurrenz starrt, verliert. Entscheidend ist, die richtigen Neuerungen für das eigene Geschäft zu erkennen und vorzubereiten – bevor die Welle da ist.
  • Für die Praxis: Sie erhalten einen klaren Plan, um neue Business Central Funktionen sicher zu testen und zielgerichtet einzuführen.
  • Nächster Schritt: Verlassen Sie den reaktiven Modus und gestalten Sie aktiv, welche Updates Ihr Unternehmen wirklich voranbringen.

Die nächste Release Wave kommt. Und Ihr Postfach ist schon wieder voll.

Es ist ein vertrautes Ritual, zweimal im Jahr. Microsoft kündigt die nächste „Release Wave“ für Dynamics 365 Business Central an, und kurz darauf fluten Dutzende Blogartikel, Webinare und LinkedIn-Beiträge die Kanäle. Alle listen sie auf, was kommt. Alle übersetzen die offiziellen Ankündigungen. Und alle erzeugen denselben Druck: Man muss dranbleiben, sonst wird man abgehängt.

Dieses Gefühl, ständig reagieren zu müssen, ist der eigentliche Stressfaktor. Man hangelt sich von einer Feature-Liste zur nächsten, ohne einen klaren Plan, was davon für den eigenen Betrieb, für das eigene Team überhaupt relevant ist. Die Flut an Informationen lähmt mehr, als dass sie hilft. Denn die wirklich wichtigen Fragen bleiben unbeantwortet.

Jenseits der Feature-Liste: Die Fragen, die wirklich zählen

Die meisten Veröffentlichungen zu neuen Release Waves kratzen nur an der Oberfläche. Sie zeigen das „Was“, aber verschweigen das „Wie“. Das Ergebnis ist eine To-do-Liste ohne Anleitung, die im Tagesgeschäft schnell untergeht. In unseren Projekten hören wir immer wieder dieselben, berechtigten Fragen, die in den Hochglanz-Ankündigungen fehlen.

„Schön, ein neues KI-Feature. Aber wie schalte ich es überhaupt frei?“

Eine der größten Hürden ist die Aktivierung. Microsoft kündigt eine spannende neue Funktion an – doch wie kommt sie vom Papier in Ihre Sandbox-Umgebung? Oft sind dafür bestimmte Admin-Rechte, Voreinstellungen im Mandanten oder sogar die Aktivierung im Power Platform Admin Center nötig. Wer hier auf eigene Faust sucht, verliert wertvolle Zeit.

„Und wie bringe ich mein Team dazu, das auch zu nutzen?“

Die beste Funktion ist nutzlos, wenn sie nicht im Arbeitsalltag ankommt. Nehmen wir an, ein neuer Copilot kann Verkaufszeilen automatisch erstellen. Die technische Implementierung ist nur der erste Schritt. Die eigentliche Arbeit ist, diesen neuen Schritt so in den bestehenden Vertriebsprozess zu integrieren, dass er als Hilfe und nicht als Störung empfunden wird. Ohne Einbindung und Training bleibt das Potenzial auf der Strecke.

„Was kostet der Spaß wirklich? Brauche ich eine neue Lizenz?“

Die Lizenzfrage wird oft stiefmütterlich behandelt. Ist die neue Analysefunktion in der „Essentials“-Lizenz enthalten oder benötigt man „Premium“? Gibt es versteckte Kosten, weil die Funktion auf Azure AI Services zugreift, die separat abgerechnet werden? Eine klare Kosten-Nutzen-Analyse ist unmöglich, solange diese Details im Dunkeln bleiben.

„Funktioniert das auch reibungslos mit Teams und Power Automate?“

Business Central ist kein isoliertes System. Sein Wert steigt enorm durch das Zusammenspiel mit dem Microsoft-Ökosystem. Wenn ein neuer Genehmigungs-Workflow eingeführt wird, ist die entscheidende Frage: Kann ich den Prozess direkt aus einem Microsoft Teams Kanal starten und abschließen? Oder muss der Mitarbeiter umständlich zwischen den Anwendungen wechseln? Diese Integrations-Tiefe entscheidet über die Akzeptanz.

Der conscoo Mittelstands-Filter: Konzentration statt Gießkanne

Statt einfach nur über 100 neue Funktionen zu berichten, braucht der Mittelstand eine klare Einordnung. Einen Filter, der das Rauschen ausblendet und den Fokus auf das legt, was wirklich einen Unterschied macht. Genau das ist unser Ansatz: Kuratieren, bewerten und eine klare Empfehlung geben.

Was Sie getrost ignorieren können

Wir trauen uns, auch mal zu sagen, was Sie nicht brauchen. Eine neue Funktion, die primär auf die Anforderungen des öffentlichen Sektors in den USA zugeschnitten ist? Für ein deutsches Produktionsunternehmen irrelevant. Eine Architektur-Änderung für Konzerne mit Tausenden von Nutzern? Können Sie getrost überspringen. Diese ehrliche Einschätzung spart Ihre wichtigste Ressource: die Zeit Ihres Teams.

Praxis-Workshop: So testen Sie die Release Wave sicher

Die beste Vorbereitung ist der Praxistest in einer geschützten Umgebung. Anstatt nur darüber zu lesen, sollten Sie die wichtigsten Neuerungen selbst ausprobieren. Eine klare Anleitung ist dafür Gold wert:

  • Sandbox erstellen: Wir zeigen, wie Sie mit wenigen Klicks eine Kopie Ihrer Produktivumgebung erstellen, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
  • Features aktivieren: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wo genau im Admin Center die neuen Funktionen der Early-Access-Phase freigeschaltet werden.
  • Testfälle definieren: Gemeinsam legen wir fest, welche Ihrer Kernprozesse (z.B. die Bankenabstimmung, die Angebotserstellung) mit den neuen Funktionen durchgespielt werden sollten.
  • Feedback sammeln: Binden Sie Ihre Key-User frühzeitig ein. Ihr Feedback ist entscheidend, um den echten Nutzen und mögliche Stolpersteine zu identifizieren.

Die „stillen Stars“ im Rampenlicht

Neben den großen, laut beworbenen KI-Themen gibt es in jeder Release Wave kleine, unscheinbare Verbesserungen, die den Arbeitsalltag enorm erleichtern. Das können neue Tastenkombinationen sein, verbesserte Filteroptionen in Listen oder eine kleine Anpassung im Buchungsblatt, die Dutzende Klicks pro Tag spart. Wir spüren diese „stillen Stars“ für Sie auf, denn wir wissen, dass hier oft der schnellste Gewinn liegt.

Das große Ganze: Wenn Business Central mit der Power Platform spricht

Die wahre Stärke vieler Neuerungen in Business Central entfaltet sich erst im Zusammenspiel mit anderen Microsoft-Diensten. Wer nur auf das ERP-System schaut, übersieht das größte Potenzial. Unsere Expertise als Microsoft Solutions Partner für Business Applications liegt genau darin, diese Verbindungen zu sehen und nutzbar zu machen.

Ein konkretes Beispiel: Nehmen wir an, die nächste Release Wave führt neue, flexiblere APIs für den Lagerbestand ein. Für sich genommen ist das eine technische Verbesserung. Kombinieren wir das aber mit der Microsoft Power Platform, entsteht eine handfeste Lösung: Wir können mit Power Apps eine extrem einfache, mobile Anwendung für Ihre Lagermitarbeiter erstellen. Mit dieser App scannen sie einen Artikel und melden eine Bestandsdifferenz direkt ins System – ohne Laptop, ohne Umwege. Das ist die Art von pragmatischer Lösung, die Prozesse wirklich beschleunigt.

Ihre nächsten Schritte

Die nächste Ankündigung einer Business Central Release Wave wird kommen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Sie darauf vorbereitet sind. Warten Sie nicht, bis die Feature-Listen Sie überrollen und der Wettbewerbsdruck steigt. Handeln Sie jetzt und entwickeln Sie einen proaktiven Plan.

Gerne analysieren wir mit Ihnen, welche angekündigten Funktionen für Ihr Unternehmen den größten Nutzen bringen. In einem unverbindlichen Gespräch prüfen wir Ihre Prozesse, identifizieren die relevanten Neuerungen und skizzieren einen klaren Test- und Einführungsplan. So verwandeln Sie den Update-Druck in einen echten Vorsprung. Melden Sie sich bei unserem Team.

Nächster Schritt

Sie wollen das Thema im eigenen Betrieb konkret angehen?

Wir zeigen Ihnen den nächsten, geplanten Schritt — kein Foliensatz, sondern eine belastbare Grundlage.

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